In diesen Blogbeiträgen wird es um verschiedene Themen gehen, ganz im Sinne von Irritation, Intuition und Inspiration. Ich möchte Dich dazu anregen, gewohnte Gedankenmustern zu hinterfragen und mit Deiner Intuition Deiner eigenen Wahrheit nachzuspüren.  Lass Dich  inspirieren um Deinen Geist in neue Erkenntnisse auszudehnen, in die wahre Größe Deiner Seele. 

Was mir besonders am Herzen liegt sind Wörter und Ausdrucksweisen. Wir gehen oft nachlässig und wenig achtsam mit unserer Sprache um. Oft ist uns nicht bewusst, welche Bedeutung Wörter für uns haben und auch nicht, was wir in anderen Menschen damit möglicherweise auslösen. Unsere Ausdrucksweise erzeugt Gefühle in uns - oder möchte gerade bestimmte Gefühle vermeiden.  Was ist die Wahrheit Deiner Worte? Das zu ergründen, möchte ich Dich einladen.

Erwartungen? Mit mir nicht!

Wie definierst Du Erwartungen? Wo fangen sie für Dich an? Würdest Du zum Beispiel sagen, dass eine gesetzliche Vorschrift eine Erwartung an Dich stellt, der Du nachkommen musst? Oder dass vertragliche Vereinbarungen solche Erwartungen sind? Was ist mit Umgangsformen bei Begrüßung? Diese können ja auch ganz unterschiedlich sein von Mensch zu Mensch, von Kulturkreis zu Kulturkreis. Du siehst, da tut sich ein weites Feld auf. Vor allem auch im Hinblick darauf, ob Erwartungen erfüllt werden sollten oder nicht. Und welche Konsequenzen das jeweils hat. Lass uns das Ganze mal etwas aufdröseln.

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Weiblich und männlich im Einklang

Hast Du Dich schon mal gefragt, was Weiblichkeit und Männlichkeit für Dich bedeuten? Wie lebst Du Deine Weiblichkeit oder Männlichkeit? Wie fühlst Du Dich damit? Jeder Mensch hat unabhängig von seinem biologischen Geschlecht weibliche und männliche Anteile in sich und spiegelt damit die äußere Welt. Und ebenso wie im Außen ist es auch im Innen - also in Dir - wichtig, dass beide Teile im Einklang gelebt werden. Wie nimmst Du das in der äußeren Welt wahr? Wird dort das weibliche und das männliche Potential ausgeglichen gelebt?  Und wie ist es in Dir? 

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Was mache ich mit meiner Angst?

Wir wollen uns in diesem Beitrag mit dem Thema Angst beschäftigen. Momentan ist viel Angst im Feld und diese wird durch die Darstellung in den Medien noch befeuert. Wie viele gute Nachrichten siehst, hörst oder liest Du an einem Tag? Und wie viele negative? Mit Sicherheit überwiegen die negativen. Und je mehr Du Dich davon berühren lässt, je mehr Du konsumierst, desto größer wird tendenziell Deine Angst vor der Zukunft. Menschen sind durch Angst leichter zu lenken. Die Angst macht eng und zerstört das Vertrauen in unsere eigene Wirkmacht und in andere Menschen. Wir gehen in das Trennungsbewusstsein und geben unsere Verantwortung ab an höhere Mächte. Politiker, Regierungen, Konzerne sollen es richten. Ich als einzelner Mensch (Trennungsbewusstsein) bin bedeutungslos und kann sowieso nichts erreichen.

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Solidarität mit dem Drama der Eltern

Dieser Beitrag behandelt ein Thema, mit dem sicherlich nur einzelne Leser:Innen in Resonanz gehen werden. Vermutlich sind besonders solche betroffen, deren Eltern der Generation angehören, die im 2. Weltkrieg Kinder waren. Hast Du schon von Kriegskindern und Kriegsenkeln gehört und bist selbst möglicherweise Kriegsenkel:In? Dann weißt Du vielleicht auch um die transgenerationale Weitergabe unverarbeiteter Traumata. Kriegskinder geben sie über Marker auf den Genen weiter an ihre eigenen Kinder, also beispielsweise an Dich. Und Dir ist bekannt, dass Deine Eltern aufgrund ihrer unverarbeiteten Traumata seltsame Verhaltensweise an den Tag legen. Eventuell hast Du an emotionaler Unterversorgung gelitten. Auch das Drama kann eine Traumafolgestörung sein. Es ist gekennzeichnet durch einen hohen Erregungszustand, oft gekoppelt mit Gefühlen der Angst und Sorge, dass jederzeit etwas Schlimmes geschehen kann. Genauso war es ja auch in den auslösenden Gegebenheiten zu Kriegs- und Nachkriegszeiten: immer war da die Angst vor einer Katastrophe, die Angst vor dem Tod, Verlust naher Angehöriger, Verlust der Heimat, Verlust von Besitz, Nahrung, usw.. Und das geschah über einen längeren Zeitraum. Das Nervensystem war komplett überfordert und konnte sich auch nach der Kriegs- und Nachkriegszeit nicht regenerieren. 

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Was Du nicht willst das man Dir tu...

Kennst Du dieses Sprichwort? Was Du nicht willst das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu! Wie oft habe ich das in meiner Kindheit gehört! Identifizierst Du Dich mit der Wertvorstellung, die dahinter steckt? Also anders gefragt: gehst Du davon aus, dass genau das für einen anderen Menschen gut oder schlecht ist, was für Dich gut oder schlecht ist? Um es mal auf die Spitze zu treiben: was würden ein Masochist und ein Sadist dazu sagen? Es ist es nicht so einfach, wie sich dieser Grundsatz anhört. Aber lass uns mal genauer hinschauen. Wir nehmen dabei auch den positiven Umkehrschluss des Sprichwortes unter die Lupe: mit dem, was für mich gut ist, tue ich auch für den anderen etwas Gutes. Vielleicht findest Du das jetzt auch banal, doch ich lade Dich ein, die Tiefen DEINER Gefühle zu erforschen!

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Spirituelles Bypassing

Kennst Du diesen Ausdruck? Weißt Du, was dahinter steckt? Diesen Begriff hat im Jahr 1984 der Psychotherapeut John Welwood (spiritual bypassing) erstmals verwendet. Er beschreibt die Überbrückung/Vermeidung von unangenehmen, schmerzhaften persönlichen Themen durch spirituelle Überzeugungen und Praktiken. Es kann so verführerisch sein, sich einfach nur der Spiritualität hinzugeben, ohne die eigenen Schattenthemen wirklich zu bearbeiten. Ohne sich den Schmerzen, den Traumata zu stellen und sie zu lösen. Neigst Du vielleicht auch dazu? Dann lies weiter und erfahre, wie Du diese Tendenz bei Dir erkennen kannst. Was möglicherweise dahinter steckt und was Dir nachhaltig hilft.

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Über Drachen und wie wir uns fanden

Meine erste Begegnung mit Drachen war wohl das Buch von Michael Ende: "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer". Vielleicht kennst Du es oder die Verfilmung?  Der schwarze Junge Jim Knopf und Lukas verlassen gemeinsam mit der Lokomotive Emma ihre Heimat Lummerland, weil die Insel zu klein für noch einen erwachsenen Bewohner sein würde. Sie beschließen, sich in China eine Bleibe zu suchen denn dieses Land ist sehr groß. Dort angekommen bittet sie der Kaiser, seine Tochter Li Si aus den Händen des Drachen Frau Mahlzahn zu befreien, die sie in der Drachenstadt Kummerland gefangen hält.

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Schuld, Scham und Verantwortung

Hast Du Dich schon einmal gefragt, wie  Schuld, Scham und Verantwortung zusammen hängen? Wie erlebst Du Schuld und Scham? Oft spüren wir ein diffuses unangenehmes Gefühl, vielleicht auch Machtlosigkeit und Kleinheit. Das sind Empfindungen, die sehr gerne verdrängt werden, eben weil sie so unangenehm sind. 

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Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst

Wie verstehst Du diesen Satz von Jesus aus der Bibel? In der christlich-kirchlichen Tradition wird er als Gebot der  "Nächstenliebe" interpretiert. Also dahingehend, für den Nächsten zu sorgen und sich selbst zurück zu nehmen. Der Teil "wie Dich selbst" fällt eher unter den Tisch. Oder hast Du schon mal im kirchlichen Kontext gehört, dass man sich selbst lieben soll? Auch gesellschaftlich wird das noch eher mit Egoismus gleichgesetzt. Aber was hat Jesus wirklich damit gemeint? Was wollte er uns vermitteln? Hast Du dir darüber schon mal Gedanken gemacht oder in Dich hinein gespürt? Ich lade Dich wieder ein auf eine Entdeckungsreise!

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Mitleid versus Mitgefühl

In einem historischen Roman sagte ein weiser jüdischer Heiler: "Mitleid ist die böse Stiefschwester des Mitgefühls. Sie ergötzt sich am Leid des anderen und teilt nicht die Freude."

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"Eigentlich geht es mir ganz gut, muss ich sagen"

Herzlich willkommen in meinem ersten Blogbeitrag! Mit diesem Beispiel möchte ich meine Serie über Ausdrucksweisen und ihre Bedeutung beginnen. Benutzt Du das Wort "eigentlich" und/oder den Ausdruck " muss ich sagen" auch manchmal? Bist Du Dir dessen bewusst, wenn Du diese Wörter verwendest? Und warum ausgerechnet diese Wörter und was sie in Dir auslösen? Wenn nicht, möchte ich dieses Bewusstsein und eine Achtsamkeit für Deine Ausdrucksweise und die damit verbundenen Gefühle in Dir wecken.

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